Donnerstag, 8. September 2016

Die kostbare Essenz des Seins

Im Herbst bin ich schon immer besonders gern verreist, so ich es konnte... Ich kann es momentan nicht. (Was mir nachgerade nicht immer leicht fällt.) Indes liebe ich den Herbst und seine Aromen - natürlich auch daheim. Ich liebe seine Sehnsuchststärke und sinnlichen Gaben. Seine reife Fülle und sanfte, bluesige Wehmut. Den bunten Erntedank, die runden Obstgenüsse. Die stille Hoffnung, den Gesang des Windes, die kraftvollen Träume. Den schleierdichten Nebel überm See und den würzigen Pilzduft im Wald. Die aufglimmende Erinnerung an feine Musik, lustige Runden, schwalbenleichtes Lebensgleiten und herzhaftes Lachen. Erinnerung an alte Liebe und ehemaliges Zugetansein, an Dich, an Euch... nach wie vor unvergessen. Selbst wenns auch weh tut. Zeitenernte hat süße Frucht und bittre Frucht im Sammelkorb. Behalte die kostbare Essenz des Seins. - © BaLo* 08.09.2016 

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