Mittwoch, 27. April 2022

Stand der Dinge

Meine Worte blühen ungesagt in mir. Nach außen dringt nur ein trockener Tweet.


© BaLo* 27.04.2022 

Mittwoch, 8. April 2020

10 Jahre

Am 9. April 2020 ist es 10 Jahre her, dass Frieder gestorben ist. Er ist unvergessen - für mich und Mama und eine Handvoll Menschen, von denen aber die wenigsten mir gegenüber davon erzählt hätten. Er hat so vielen Leuten geholfen: Ich hoffe, sie denken auch heute noch daran und an ihn? Er war ein feiner Mensch voller hoher Ideale - und immer bereit, tatkräftig zu helfen, wo er nur konnte.
Er soll und darf nicht vergessen sein!


Friedrich flo Lorenz,

geb. 24. September 1961 -  gest. am 9. April 2010

Nachruf auf einen wundervollen, tief geliebten, unvergesslichen Menschen:

Friedrich Lorenz wurde 1961 als einziges und hoch geliebtes Kind von Gunda und Otto Lorenz in die ländliche Gemeinde Hagenbüchach bei Emskirchen hineingeboren und verlebte in der freien Natur und in der liebevollen Umgebung bei seinen Eltern, seinen Pateneltern mit Metzgerei und Gastwirtschaft und auf dem Bauernhof seiner Nachbarn wunderschöne Jugendjahre, die er bis zum Schluss in besonders guter Erinnerung hatte. Er liebte es, mit seinen Freunden Norbert und Klaus durch die Wälder zu streifen und wie die Waldläufer keine Spuren zu hinterlassen. Diese Eigenschaft war ihm sein ganzes Leben lang wichtig: Keine Spuren zu hinterlassen! Und doch hat gerade er Spuren hinterlassen, eindrucksvolle Spuren der Güte, Hilfsbereitschaft und Liebe, die in den Herzen und der Erinnerung derer, die ihm begegneten, und derer, die ihn lieb hatten, für immer lebendig und sichtbar bleiben werden.

Er war als junger Mensch besonders aktiv: in der Evangelischen Landjugend, bei der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft und als Sportschütze in der Schützengesellschaft Emskirchen.

Wo immer er konnte, zeigte er tatkräftig Hilfsbereitschaft und Sportsgeist, auch im Sinne von mutiger Zivilcourage. Aufrecht und humanistisch tat er sein Bestes als Mensch unter Menschen für die Menschen auf seinem Weg. Er bog sich nicht für eigenen Vorteil. Er gab.

Friedrichs Leben war von Glück beschienen und mit Unglück durchsetzt:

Er war mit Begeisterung pfiffiger und findiger Entwicklungsingenieur, vorwiegend in Medizin- und Messtechnik, hatte die empfindsame Seele eines Künstlers, den Verstand eines Denkers, den großartigen Humor eines Lebenskünstlers und die Weisheit eines Philosophen. Seine größte Liebe und Leidenschaft galt seiner geliebten Frau Barbi, seinen Eltern und Schwiegereltern, der Familie, wertvollen Freunden - den ihm anvertrauten Menschen und Tieren, denen er in großer Treue verbunden immer zur Seite stand.

Als dann der Reihe nach seine geliebte Mutter an Krebs, sein von ihm aufs höchste geschätzter Schwiegervater Hermann an ALS und sein lieber Vater Otto auf tragische Weise der Reihe nach aus seinem Umfeld gerissen wurden, traf ihn das in der Tiefe seiner Seele.

Dann wurde er selbst schwer krank und ist von seinen Leiden und Kümmernissen durch einen sanften Ruf nach Hause erlöst worden, ehe er ein längeres Siechtum in Kauf hätte nehmen müssen.

Frieder zitierte oft den Satz: 'Ich bin nicht tot, ich bin nur gestorben' und hat einen letzten Gruß in folgende Worte gefasst:

"Vergesst mich nicht und trauert auf keinen Fall. Bleibt froh, frech und gesund! Liebe Grüße von irgendwoher, Euer flo'"

Mittwoch, 13. März 2019

Sarahs Lied

Immer denk ich an Dich
Und die Zeit rauscht an mir vorbei
Finde Deinen Blick in allen Sternen
Und Dein Lächeln auf meinen Wegen
Ich erkenne meine Tage nicht mehr
Und die Nächte glühn mir unterm Mond


Für C.
© BaLo* 13.03.2019

Donnerstag, 31. Januar 2019

Okyanus şiir - Ozeangedicht

Du bist mein Ozean
Mein Lied von der See
Die Kraft aus der Weite
Ein Lächeln wie Seide
das wilde Land
der Hafen
die Ruhe
die wärmende Hand

© BaLo * çok özel biri için

Donnerstag, 10. Januar 2019

BaLo: #blühmutig bleiben!

BaLo: Beim Anblick der blühenden Stiefmütterchen im Schnee und Eiswind kam mir gestern ein Wort hinzu: #blühmutig.*

*Lasst uns #blühmutig bleiben!* - Die Stiefmütterchen blühen es uns mutig vor! 

*Wie ich nun erkannt habe, entdeckte ich es vielmehr in meinen persönlichen Wortschöpfungsmomenten von 2016 wieder: Ich hatte es glatt vergessen. Ich hatte sogar vergessen, zu blühen und mutig zu sein... 

Sonntag, 6. Januar 2019

Wieder ein neues BaLo-Wort - #liebgewandt

Die nasskalte Witterung fährt einem durch den Kittel. Aber ich bin natürlich - wie stets - heute auch bei Mama: #herzwarm #liebgewandt Da frierts einen nur äußerlich.

Montag, 2. Juli 2018

Noch mehr neue BaLo-Wörter


#trostgewiss, #ruhgemut und #wonneweit

Montag, 9. April 2018

Neues Wort #wunderwild

Aus meiner Wortschmiede, heute neu: #wunderwild
So ist jedenfalls mein wilder Naturgarten! :-)

Mittwoch, 10. Januar 2018

#WeRemember!

#WeRemember!

World Jewish Congress: 'The #WeRemember campaign launched..., and it has already gone global. It is crucial that the memory of the Holocaust reaches our children and grandchildren. If the world doesn’t learn from the past, it is doomed to be repeated. ...You should too. Post your photo with the hashtag #WeRemember. - WeRemember


Dienstag, 12. Dezember 2017

#lebensstur #hoffnungsstur #urgrundstur

Mein neues Wort heißt #lebensstur. Nachdem ich nun schon so lange Hoffnung aus dem selbst geschöpften Wort #hoffnungsstur schöpfe, ist das noch eindeutiger und noch naturnäher. Die Schöpfung selbst ist das: #urgrundstur #lebensstur.

Dienstag, 29. August 2017

Nacht-Gesänge

Heute Nacht konnte man wieder weit hören. Den Gesang der Autobahn, den Klang der Ferne, die Musik der Sterne. Das Tom-Tom rastloser Herzen. Das Rauschen der Zeit am Puls der Ewigkeit. * BaLo

Donnerstag, 8. September 2016

Die kostbare Essenz des Seins

Im Herbst bin ich schon immer besonders gern verreist, so ich es konnte... Ich kann es momentan nicht. (Was mir nachgerade nicht immer leicht fällt.) Indes liebe ich den Herbst und seine Aromen - natürlich auch daheim. Ich liebe seine Sehnsuchststärke und sinnlichen Gaben. Seine reife Fülle und sanfte, bluesige Wehmut. Den bunten Erntedank, die runden Obstgenüsse. Die stille Hoffnung, den Gesang des Windes, die kraftvollen Träume. Den schleierdichten Nebel überm See und den würzigen Pilzduft im Wald. Die aufglimmende Erinnerung an feine Musik, lustige Runden, schwalbenleichtes Lebensgleiten und herzhaftes Lachen. Erinnerung an alte Liebe und ehemaliges Zugetansein, an Dich, an Euch... nach wie vor unvergessen. Selbst wenns auch weh tut. Zeitenernte hat süße Frucht und bittre Frucht im Sammelkorb. Behalte die kostbare Essenz des Seins. - © BaLo* 08.09.2016 

Mittwoch, 20. Juli 2016

traumbesegelt

Ich liebe diese lauen, traumbesegelten Sommernächte, in denen man in die Ferne hören kann. Die Seele breitet ihre Schwingen aus, erfüllt sich mit Sanft-Mut, funkt heimatliche Sterne an. Die Zeit verliert ihre Schatten. Und irgendwo dort draußen: die großen Schiffe, das weite Meer… © BaLo* 21.07.2016

Freitag, 11. März 2016

einhandsegelnd

zu neuen Ufern

ringsum Meer...
wohin, frischmutig, viel*leicht
sobald die Segel wieder ganz sind


© BaLo, 2016

Donnerstag, 26. November 2015

'Sondermeter' 2015 für 'Schwabach liest'

Der Kulturpreis 'Sondermeter' der Partei ‚Bündnis90/Die Grünen Schwabach‘ ist heuer (2015) an 'Schwabach liest' gegangen. Eine Freude und Ehre! Es ist sehr schön, wenn ehrenamtliches Engagement Würdigung und Unterstützung erfährt. Herzlichen Dank und Glückwunsch allen 'Schwabach-liest'-Organisatoren über die Jahre.
Der Preis wurde den derzeitigen Organisatoren Malwine Markel, Birgit Nobis-Schrödel und Rudi Nobis im Rahmen einer Feierstunde überreicht. Mit dabei war auch Lyrikerin Sabine Sabeth Burkhardt, als Laudator sprach Siegfried Strassner vom Literaturzentrum Nord, Nürnberg.
Es gibt zur Preisverleihung auch einen Artikel im 'Schwabacher Tagblatt' vom 24.11.2015, der leider in den Details der 'Schwabach liest'-Historie einige Fehler aufweist. Richtig geht die Geschichte so: 
'Schwabach liest' | Die Lesereihe ‚Schwabach liest' wurde 2002 von Buchautorin, Lyrikerin und Künstlerin Hanne Schnabel ins Leben gerufen und bis Februar 2008 höchst erfolgreich organisiert und in der längsten Zeit im Atelier in der Bachgasse veranstaltet. Kein einziges Mal fiel diese Lesestunde, jeweils am frühen Dienstagabend um 17 Uhr, aus. Immer waren bei den von ihr veranstalteten 217 Lesestunden die Vorleser mit ihrem Buch zur Stelle, das sie in irgendeiner Weise ansprach und das es ihnen Wert war, vorgestellt und vorgelesen zu werden. Natürlich hatte sie auch zwei gute Geister, unter anderem die Lyrikerin Sabine Burkhardt, die ihr halfen und, wenn es wirklich sein musste, bereit waren, sogar für Hanne Schnabel einzuspringen. Im September 2008 übernahm dann Schriftsteller Günter Baum zusammen mit Autorin Barbara BaLo Lorenz die Reihe an neuem Ort, im Café Nobis am Wehr, wo sie seither jeden Dienstag (mit Ausnahme von Feier- und Ferientagen) von 17:00 bis 17:45 stattfindet. Günter Baum und BaLo übergaben ihrerseits nach der Weihnachtslesung am 10. Dezember 2013, nach fünf Jahren, vier Monaten und 205 bunten, bisweilen musikalisch begleiteten Lesungen hiesiger und zum Teil von weither anreisenden LiteratInnen und LiteraturfreundInnen an Malwine Markel und Familie Nobis-Schrödel, die ‚Schwabach liest‘ seit Januar 2014 fortführen.

Dienstag, 8. September 2015

BaLo*s CD-Shop

Bisher hat Liedermacher Dominik Plangger vier CDs veröffentlicht: ‘Gestern noch’ (2008), ‘Am Fenster’ (2010), ‘Hoffnungsstur’ (2013) und ‘Trans/alplantisch’ (Herbst 2015). 


Alle vier sind auch noch erhältlich in meinem E-Shop auf www.dominik-plangger-cds.comder bis 31.03.2016 geöffnet bleibt. Es gilt: Solange Vorrat reicht, bzw. von mir bereitgestellt werden kann. Stückpreis € 15,- plus Versandgebühr pro CD 2,- € (weltweit).

Danach können auch noch eine Weile CDs bei mir erworben werden, d.h. soweit noch auf Lager. Bei Kaufinteresse bitte Mail an mich via balodiba@yahoo.de. 
Ansonsten bitte ich meine lieben Kundinnen und Kunden, z.B. direkt auf Dominiks Homepage www.dominikplangger.com im E-Shop seines jetzigen Managements einzukaufen.

Sonntag, 31. Mai 2015

Juni

Warten auf Glühwürmchenflug und Grillenzirpen. 
Überm Land die Schwalbenrufe und Bussardkreise. 
Auf den Äckern reift das Korn. 
Der Sommer fliegt herbei... 
Öffnet flugs ihm das Tor des Jahres! 

©BaLo*

Dienstag, 26. Mai 2015

In Erinnerung

Ein hervorragender und wichtiger Mensch auch meines Lebens ist heimgegangen... Ich verneige mich tief vor seinem Andenken und werde ihn immer in meinen Gedanken und meinem Herzen behalten... 55 Jahre lang kannten wir uns. Wertvoller Teil meiner Familie, die weit mehr ist als das, was Stammbäume ausmachen. Echte Freundschaftsbande über Generationen hinweg sind ein großes Geschenk...
Danke für all die schönen Erinnerungen, mein lieber Onkel G.! Gute & sanfte Reise und auf ein frohes Wiedersehen dort, wo schon so viele warten, innig und warm verbunden! Dein Ivenhoe...

Montag, 27. April 2015

BaLo* verlässt die 'Schnellstraße' des Lebens

Ich liebe es naturwild, herzgut, seelensinnig, weltoffen, freigeistig und umgangsfair. Auf meine älteren Tage hin will ich dem allen noch näher kommen - und schon gar nicht werde mich davon entfernen, solange es in meinem Ermessen steht, und man mich nicht ob lallenden Zustands in einem Rollstuhl in ein Heimeck fährt. Ich mag Moos ansetzen, grau werden und körperlich nach und nach weiter in die Binsen gehen, aber der Freigeist ist mächtig in mir. Also, runter von der 'Schnellstraße' des Lebens und auf die gelassenen Wege, wo ich mich sein lassen kann, wie es mir taugt, und meine Gesundheit wieder eine bessere Chance hat. Es ist an der Zeit. 


Donnerstag, 23. April 2015

Dominik Plangger - neue CD 2015, Vorpremiere im Juni

04.06.2015 A-Wien, Theater am Spittelberg Vorpremiere trans\alplantisch
'Dominik Plangger – „trans\alplantisch“ - herausragender junger Singer-Songwriter, zutiefst bewegend auf multitonaler Reise.
2014 debütierte der südtiroler Liedermacher unter der Ägide von Konstantin Wecker "hoffnungsstur" am Spittelberg. Jetzt kehrt er mit seinem vierten Album "trans\alplantisch" zurück. 12 Songs, mal zart akkordiert, mal satt klingend grandios gespielt und überragend stimmig. Mehrsprachig in der Kulturen-Vielfalt der Alpen. Folkig, jiddisch, weltmusikalisch.'
Dominik Plangger - voc, git; Claudia Fenzl - violine
www.theateramspittelberg.at, Do, 04.06.15, 19:30, CD-Präsentation € 18
#Hoffnungsstur /CD-Shop: www.hoffnungsstur.com